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CNC-Software
Grundsätzlich läuft die Herstellung eines CNC-Frästeils in drei Schritten ab. Im ersten Schritt wird aus der Idee, die Sie vielleicht von Hand skizziert haben, eine computerlesbare Zeichnung, die im DXF- oder HPGL-Format gespeichert wird. Diese zweidimensionale Zeichnung öffnen Sie dann in einem CAM-Programm (Computer Aided Manufacturing) - z.B. SheetCam TNG - und fügen die notwendigen Technologieinformationen, sowie die Informationen über die dritte Dimension (die Frästiefen) des Werkstücks hinzu. Daraus erzeugt das CAM-Programm das fertige Fräsprogramm im G-Code, den wiederum die Steuerungssoftware - z.B. Mach3 - versteht und in Schritt- und Richtungssignale für die Antriebsmotoren der Achsen umsetzt.
Daraus folgt, dass Sie mindestens drei Computerprogramme benötigen:
Mit allen Programmen arbeite ich selbst sehr intensiv, teilweise seit mehreren Jahren und kann sie deshalb aus eigener Erfahrung empfehlen. Wenn Sie Alternativen zu den genannten Programmen suchen, so finden Sie eine Auswahl im Linkverzeichnis unter CNC-Hardware & Software.
Natürlich gibt es auch integrierte Programme, mit denen Sie zeichnen und die gezeichneten Teile auch gleich fräsen können. Diese Lösung hat neben den unbestreitbaren Vorteilen aber auch Nachteile. Zunächst sind Sie einem Programmhersteller auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Weiterhin müssen Sie, wenn ihnen die Leistungsfähigkeit eines Programmteils nicht mehr ausreicht, das komplette, meist sehr teure Programmpaket wechseln und nicht nur einzelne Module, z.B. das CAD-Programm. Schließlich können Sie kein neues Teil zeichnen, so lange die Software mit der Herstellung eines Teils beschäftigt ist. Noch problematischer ist die Situation, wenn die Software nur mit der Steuerelektronik des selben Herstellers funktioniert, auch dafür gibt es Beispiele.