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SRS 14035

Projekte > CNC Steuerung



Die SRS 14035 ist eine CNC-Steuerung für Fräs- oder Drehmaschinen mit bis zu 4 Achsen und kann 2Phasen-Schrittmotoren mit bis zu 3,5 A Phasenstrom treiben. Sie ist betriebsfertig aufgebaut und benötigt lediglich eine einfache Stromversorgung mit 12 - 35 V und rund 250 Watt Leistung.
Obwohl der verfügbare Phasenstrom maximal 3,5 A beträgt, können auch problemlos Schrittmotoren betrieben werden, die für 4 A Phasenstrom ausgelegt sind. Das verfügbare Drehmoment sinkt dabei nur unwesentlich. Alternativ gibt es Schrittmotoren mit vier Wicklungen, bei denen je zwei Wicklungen parallel oder seriell geschaltet werden können. Im seriellen Betrieb wird nur annähernd der halbe Phasenstrom für das gleiche Haltemoment benötigt, allerdings sinkt das Drehmoment bei höheren Drehzahlen schneller ab als im Parallelbetrieb. Das wirkt sich im Vorschubbetrieb beim Fräsen oder Drehen nicht sonderlich aus, allerdings sind die erreichbaren Eilganggeschwindigkeiten niedriger.
Aufgrund des geringeren notwendigen Drehmoments der Motoren ist die Steuerung sehr gut für BF20, Sieg X3, Wabeco 1200/1210, kleinere Portalfräsmaschinen oder Drehmaschinen geeignet.

Mit der notwendigen Sorgfalt und etwas Geschick ist die Inbetriebnahme der Steuerung problemlos möglich. Alle Kabel sind an Steckern oder Schraubklemmen anschließbar. Für die Steuersoftware Mach3 stehen fertige Konfigurationsdateien zur Verfügung. Einsteiger in das CNC-Hobby sollten damit gut zurecht kommen.

Die Steuerung hat folgende Eigenschaften:

  • Vier Endstufen zum Betrieb der Schrittmotoren mit 200, 400, 1.600 oder 3.200 Schritten pro Umdrehung.
  • Der Phasenstrom ist auf 0.7, 1.75, 2.62 oder 3.5 A im Dauerbetrieb für jede Endstufe separat einstellbar.
  • Stromabsenkung im Stillstand für alle Endstufen gemeinsam über die Software steuerbar. Dadurch geringere Erwärmung der Schrittmotoren und keine lästigen Geräusche im Stillstand.
  • Anschluß an die Druckerschnittstelle (LPT1) des Computers über einen leicht herzustellenden Adapter und ein Drucker-Verlängerungskabel.
  • Eingänge für vier Schritt-Richtungssignale, sowie fünf frei belegbare Eingänge, z.B. für End-und/oder Referenzschalter, Werkzeuglängensensor, Rückmeldung der Spindeldrehzahl oder ähnliches.
  • Ausgänge für ein Relais, z.B. zu Spindelsteuerung, sowie zwei frei belegbare Ausgänge und ein Ausgang für die Stromabsenkung der Endstufen.
  • Die Ein- und Ausgänge sind, soweit frei belegbar, auf Schraubklemmen geführt.
  • Anschluß der Motoren und der Stromversorgung über Steckverbinder.
  • Für Zusatzboards kann der Steuerung eine Betriebsspannung von 5 V entnommen werden.
  • Schutz gegen Überhitzung.
  • Die Leistungs-IC der Steuerung sind auf einen Kühlkörper 160 x 200 mm montiert. Im Normalfall ist keine zusätzliche Kühlung durch Lüfter erforderlich.
  • Kompakter Aufbau der gesamten Steuerung, der es erlaubt, sie in eine Maschine zu integrieren.


Zum Betrieb der Steuerung wird lediglich ein einfaches Netzteil mit 35 V Ausgangsspannung benötigt. Den Schaltplan und die Stückliste finden Sie im Handbuch der Steuerung, das Sie sich im Downloadbereich herunterladen können.

Wenn Sie ein Gehäuse für die Steuerung bauen, mus der Kühlkörper nach außen zeigen. Dazu bauchen Sie im Gehäuse einen Ausschnitt. Die Zeichnung dafür finden Sie ebenfalls im Handbuch.

Es gibt auch eine Zusatzplatine für die Steuerung, die folgende Leistungsmerkmale hat:

  • Netzteil mit 34 V Ausgangsspannung für den Betrieb der Steuerung (ohne Transformator)
  • 12 V Ausgangsspannung für Relais, etc.
  • Anschluss von bis zu vier induktiven Schaltern als End-/Referenzschalter. Es können natürlich auch mechanische Schalter verwendet werden.
  • Anschluss für einen Spindelindex zur Rückmeldung der Spindeldrehzahl. Es können Lichtschranken oder Hallsensoren angeschlossen werden.
  • Anschluss für einen Werkzeuglängensensor.
  • Erzeugen der Steuerspannung von 0 - 10 V für einen Frequenzumrichter oder BLDC-Motor.
  • Relaissteuerung zum Einschalten der Spindel mit Frequenzumrichter oder über externes Leistungsrelais.
  • Relais für das direkte Einschalten des Spindelmotors oder der Kühlung mit zweipoliger, VDE-gerechter Abschaltung.
  • Relaissteuerung für das Ein- und Ausschalten der Stromversorgung über Drucktaster mit Verhinderung des Wiederanlaufs nach Stromausfall.
  • Notschalter-Logik zum Ausschalten der Steuerung und aller angeschlossenen Geräte einschließlich Rückmeldung an die Steuersoftware.
  • Alle Anschlüsse auf Schraubklemmen herausgeführt.


Für den Betrieb der Steuerung ist die Zusatzplatine NICHT unbedingt erforderlich.



Den Anschlussplan der Zusatzplatine, den Schaltplan zur Verbindung mit der Steuerung und einen Vorschlag, wie eine komplette Steuerung mit Gehäuse aufgebaut werden kann, finden Sie im Handbuch der Zusatzplatine, das Sie sich im Downloadbereich herunterladen können.

Steuerung und Zusatzplatine finden Sie im Shop.

Für die Steuerung mit Zusatzplatine habe ich ein Gehäuse entwickelt, das an die Säule einer Fräsmaschine geschraubt werden kann und die Steuerung mit Zusatzplatine aufnimmt.





Das Gehäuse ist aus 1,5 mm Stahlblech gefertigt, gestanzt und gebohrt.

Dazu gehört eine Chassisplatte, die die Zusatzplatine, den Netzfilter und den Ringkerntransformator aufnimmt. An der Rückseite des Gehäuses befinden sich Bohrungen, mit denen das Gehäuse für einen Frequenzumrichter befestigt werden kann. Steuerung und Umrichter bilden dann eine Einheit, die die Verdrahtung erleichtert.

Die Gehäuse für Steuerung und Umrichter finden Sie im Shop.



Die Steuerung an einer BF20. Das aktuelle Gehäuse ist gegenüber der Abbildung etwas modifiziert.



Und an einer Wabeco F1210.












Copyright Christoph Selig - letzte Aktualisierung 23 Jan 2012

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